Der
Tourismus basiert – wie könnte es anders sein -
auf den Säulen „Wasserparadies“, „Seeham
im Biorhythmus“ und „Natur & Kultur“.
Und dahinter steht auch die einheimische Bevölkerung
mit dem Leitspruch „ ... alles für Körper,
Geist und Seele und das in einer sicheren, intakten Umwelt
mit gesunder Ernährung.“
Seeham kann auf eine über 150-jährige Tourismustradition
zurückblicken. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts kamen
Gäste zu den „Anwendkuren“ des „Wunderdoktors“
David Schwarz. Der Zustrom Heilungs- und Erholungssuchender
führte zum Bau der 1. Hotelpension im Flachgau (heute
Dorfwirtshaus Eberl). Diese gehörte Josef Sigl, Besitzer
des Altwirts und Begründer des Fremdenverkehrs, der 1870
die 1. Badeanstalt errichtete. Mit dem Bau der „Westbahn“
(Eisenbahn) kamen auch adelige Gäste aus Wien, die vom
Bahnhof Seekirchen mit Kutschen abgeholt wurden.
Mit dem Kauf der Parkanlage (1927) erwarb der Fremdenverkehrsverein
(Saisonverein) eine Realität, die bis in die heutige
Zeit die Einzigartigkeit des Seehamer Strandbadgeländes
unterstreicht.
Seeham ist auch das Zentrum der Biobauern - ihr Herz schlägt
im „Bio-Rhythmus“. Mehr als 60% der Bauern betreiben
eine ökologische und an biologischen Grundsätzen
ausgerichtete Landwirtschaft. In der Bio-Heuregion wird das
Vieh noch, wie es der Tradition entspricht, gehalten und ausschließlich
mit dem Gras und Heu der kräuterreichen Blumenwiesen
gefüttert.
Besonders schmackhaft ist der daraus produzierte Bio-Heu-Käse,
der beim Salzburger Bio-Frühstück, das in Seeham
kreiert worden ist, natürlich nicht
fehlen darf. Alljährlich gibt es die Seehamer Biotage!
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